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<gap>war ein Euregio-Projekt mit deutsch-niederländischen Stipendien, einer Kuratorenplattform, Ausstellungsprojekten im Schloss Ringenberg und in den Partnerorganisationen beidseits der Grenze.
<gap> fokussierte die Lücke zwischen aktueller bildender Kunst und Publikum und machte den Zusammenhang von Kunstproduktion, -präsentation, -rezeption und -vermittlung zum Untersuchungsgegenstand. Mit <gap> wurden abseits didaktischer Vorgaben für einen Zeitraum von drei Jahren die binationalen Potentiale einer konzentrierten Zusammenarbeit von Kunstproduzenten und Kunstvermittlern an einem Ort gebündelt. Herzstück des Projekts war die Kuratorenplattform (Abb.) für deutsche und niederländische Kuratoren. Hier wurden die eigenen Erfahrungen, Ansätze und Erwartungen zur Diskussion gestellt und verhandelt. Zudem bot die Plattform Raum für geladene Gäste, über bestehende und erweiterte Ansätze im Kulturbetrieb zu referieren. Ziel der Plattform war, aus den gemeinsamen Überlegungen modellhafte Vermittlungsansätze und -verfahren für zeitgenössische Kunst zu entwickeln, die dann in Absprache mit den temporären Projektpartnern auf deutscher und niederländischer Seite umgesetzt und erprobt wurden.
Projektstandort war das Atelier- und Ausstellungszentrum Schloss Ringenberg am Niederrhein mit Trägerschaft durch die Derik-Baegert-Gesellschaft und die Stadt Hamminkeln. Feste Projektpartner waren die Kunstakademie Arnhem ArtEZ, das Museum voor Moderne Kunst Arnhem und das Museum het Valkhof in Nijmegen. Bei der Auswahl der temporären Projektpartner orientierte sich <gap> an der Route, die durch den CROSSART (Marketing-)Verbund etabliert wurde. Die <gap> Kuratorenprojekte wurden realisiert in Zusammenarbeit mit der Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum Duisburg, mit dem Kurhaus Kleve, dem Museum Abteiberg Mönchengladbach, dem Kaiser Wilhem Museum Krefeld, dem Museum voor Moderne Kunst Arnhem, dem Museum van Bommel van Dam Venlo, dem Kröller-Müller Museum Otterlo sowie mit dem Fashion Institute Arnhem.
Leitung und Organisation des Projekts: Dr. Gudrun Bott, Marcus Lütkemeyer, Saskia Monshouwer.
(english version)