
Oktober 04 bis Mai 05 Jugendlichen Workshop RealSchau in Zusammenarbeit mit den Künstlern mit Boris Irmscher und Eva-Maria Kollischan
6.-7.10.05 Kinder Workshop Bude mit den Künstlern Robbie Driessen und Henrik Kröner
10.-14.10.05 Jugendlichen Workshop Graffiti in Zusammenarbeit mit den Künstlern Kallin Lindena und Jenny Krist
5.2.06 Filmvorführung von Astrid Sourkova im Schloss
25.2.06 Filmvorführung von Astrid Sourkova im Schloss
12.4.06, 19.30 Uhr "Das Cabinet des Dr. Caligari" (1920, Regie Robert Wiene) Filmvorführung von Astrid Sourkova in Schloss Ringenberg
21.4.06 Kinderworkshop: "Brokkoli-Wälder an Aspik-Seen" (8 bis 11 Jahre)
23.6. bis 25.6.06 Videoworkshop für Jugendliche mit Ansgar Bott und Tristan Sommer (King Cerberus Films) anlässlich der Ausstellung "mindscrapers"
30.6.06 "Sommerfest", <gap> Kuratorenprojekt in Zusammenarbeit mit dem Fashion Institute Arnhem auf Schloss Diersfordt (Wesel)
28.5. bis bis 30. 7.06 Ausstellung mindscrapers Schloss Ringenberg. Schloss Ringenberg. Neben Arbeiten von Claus Richter und Roger Cremers wird eine Gruppe junger Fanfilmer ein Projekt präsentieren.
13.8.06 Konzert im Schloss: "Les goutd Réunis" - Musik von beiden Enden der Welt; Kammermusik von Benedetto Marcello, Francesco Marcello, Anne-Danican Philidor und Francois Couperin
9.9.06 "Worldwide in Arnhem", <gap> Kuratorenprojet: Einladung zur Bustour zu ausgesuchten Orten in Kooperation mit dem MvMK Arnhem anlässlich der Ausstellung "World Unlimited"
5.10.06 Filmabend im Schloss Ringenberg, Astrid Sourkova zeigt im kleinen Saal: Anrdrej Rubljow, ein Film über die Lebensgeschichte des russischen Ikonenmalers (14./15. Jh.); Regie: Andrej Tarkowskij (1966/69), 185 min
15.10.06 Konzert im Schloss, in Zusammenarbeit mit dem "Niederrheinischen Musikherbst 2006": "Joyssance vous donneray" - Arianna Savall und Il Desiderio, Chansons und Madrigale des 16. und 17. Jh. über Liebe, Trauer und Sehnsucht
3.11.06 Präsentation der Ergebnisse des Projektes "bäume wurzeln - bäume erzählen" zur Luftlandung der Alliierten in Hamminkeln 1945. Die Ringeberg Stipendiaten Tobias Hantmann und Alexandra Gaul erarbeiteten Installationen auf dem Gelände der Luftlandung mit den Schülern der Klasse 9a der Heinrich-Meyers-Hauptschule.
12.11.06 Publikumsexkursion zur Quadrinale nach Düsseldorf (Caravaggio, Bacon, Munoz)
13. bis 15.12.06 Filmprogramm von Astrid Sourkova im Schloss Ringenberg (Programm als PDF): 13.12. ab 18h: Ran, Japan 1985; 14.12. ab 18h: Weltbühne Berlin / Die Zwanziger Jahre, Deutschland 1986; ab 20h: Die PAssion der Jeanne D'Arc, Frankreich 1928; 15.12. ab 18h: First Contact, 1930; ab 20h: Storm over Asia / Der Nachkomme des Dschingis Kahn UdSSR 1928
11.2. bis 25.3.07 Ausstellung "Familienschätze vom Niederrhein" in Schloss Ringenberg (Einladung pdf); Führungen durch die Ausstellung: 17.2., 3.3. und 17.3. jeweils 14 Uhr (Pressetext pdf)
12.6.07 Kinderworkshop "Turmbau" gemeinsam mit den Stipendiaten Katrin Sehl und Ben Kruisdijk anlässlich der Ausstellung "stay tuned" (Pressetext pdf)
28.06.07 Publikumsexkursion zur Fashion Show / Mode Biennale Arnhem
22.7.07 Vortrag von Claus Richter: Building Better Worlds, in der Ausstellung "Steps & Stairs", im Museum het Valkhof, Nijmegen (Beginn 14h) (Einladung pdf)
13.9.07 Besuch von Schülern der Heinrich-Meyers-Hauptschule Hamminkeln in der Ausstellung "made in ..." zur Vorbereitung des Kostüm Workshops am 22./23.9.07
22./23.9.07 Kinder-/Jugendlichen Workshop mit Claus Richter und Conny Kuilboer zum Thema "Superhelden"
23.10.07 Schüler der Klasse 9b der Heinrich-Meyers-Hauptschule Hamminkeln zerlegen die Arbeit von Misha Stroj der Ausstellung "made in ..."
25.10.07 Wo ist der Ort der Kunst? Künstlerische Strategien im Außenraum; Themenabend zur Ausstellung "made in ..." in der Städtischen Galerie im Park Viersen um 19h mit den Künstlern Manuel Franke und Helmut Dick sowie den Kuratoren Gudrun Bott und Marcus Lütkemeyer
28.2.08 Exkursion mit der Filmklasse und Lehrern der ArtEZ Arnhem zu ausgesuchten Orten der Route Industriekultur im nördlichen Ruhrgebiet
6.5.08 Schülerexkursion zum Kröller-Müller Museum anlässlich der Ausstellung "the place to be"
13.11.08 Schloss Ringenberg beim WG Abend im Malkasten Düsseldorf
13.2.09 simulations - Die Medienkunst-Plattform globalscreen zu Gast im Schloss Ringenberg; Video-Projektionen von 26 internationalen Medienkünstlern und eine Video-Installation von Judith Nothnagel; Beginn 19h; Einführung: Hubert Baumann (Einladungskarte pdf)
DIRTY DENIM widmet sich zeitgenössischen Sehnsuchtsmomenten, vor dem Hintergrund der Erfahrung einer vielschichtigen, nicht zuletzt desillusionierenden Wirklichkeit - eine Fragestellung, die ebenso konkret wie assoziativ offen vom Amsterdamer Zeichner Marijn Akkermans und vom Düsseldorfer Bildhauer René Zeh mit neuen Arbeiten in einer dialogischen Ausstellungssituation verhandelt wird.
Marijn Akkermans erstellt großformative, figurative Zeichnungen, deren Darstellungen von gewalttätig-dramatische Vorgängen zeugen, gleichwohl die Gesichtsausdrücke der Figuren eher sonderbar entrückt und ihre Posen nahezu manieriert theatral wirken. Scheinen die Rollen auf den ersten Blick eindeutig definiert, so lässt die kaum entwirrbare körperliche Verschränkung der Figuren ihre mehrdeutige Anlage bereits ahnen. Denn komplexe Abhängigkeitsverhältnisse und schwimmende Identitäten schaffen ein surreales Geflecht der Körper und Emotionen. Gleichzeitig nah und fern - zu nah um unvertraut, zu fern um wahr zu sein - geht von den Bildern eine emotionale Ergriffenheit aus, die länger als die eigentliche Betrachtung dauert. So hallt die anfängliche Irritation als das Echo verloren geglaubter, kostbarer Gefühle nach – etwa das ambivalente Erlebnis kindlichen Verunsicherung auf dem Weg spielerischer Selbstfindung.
René Zeh baut aus Fund- und Suchstücken sowie aus Zitaten des Alltagsleben, der Kunst-, Design- und Werbewelt raumgreifende Architekturinstallationen, die modellhaft das menschliche Grundbedürfnis individueller Verortung erproben - ganz köperhaft, Fragen des Wohnens und Reisens betreffend, aber auch intellektuell-mental, sich aus sozial-kulturellen Kontexten rekrutierend. Ausgehend von den assoziativen Potentialen der Werkstoffe zappen die Arbeiten durch hybride, divergente Vorstellungsräume - durch räumliche Versuchsanordnungen, die, ob begehbar oder miniaturisiert, wenig heimelig daherkommen, obwohl sie aus den Bausteinen kollektiver Erlebniswelt erstellt wurden. Was entsteht, sind keine utopischen Weltanordnungen, sondern vielmehr lustvolle (Kultur-)Robinsonaden, deren (un-)romantisch-utopisches Potential bereits in der Gegenwart angekommen ist und sich dort im banalen Alltag aufgelöst hat.
















































